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Referentenübersicht 2012

Die Referenten sind Experten auf den Gebieten Großschadensereignisse, Katastrophen und Humanitäre Hilfe mit nationaler und internationaler Erfahrung.

Referenten für 2012 werden noch bekannt gegeben.

 

Referentenübersicht 2011

Referenten

Prof. Dr. med. Dr. h.c. Bernd D. Domres

Präsident des Deutschen Instituts für Katastrophenmedizin / Präsident der Stiftung des Deutschen Instituts für Katastrophenmedizin
Prof. Dr. med. Dr. h.c. Bernd Domres (*1938) war von 1980 bis zu seiner Emeritierung im Jahre 2003 Professor für Chirurgie am Universitätsklinikum Tübingen. Von 1985 bis 1988 leitete er die Chirurgie des King Khaled Hospital in Hail/Saudi-Arabien. Seine fachlichen Schwerpunkte liegen auf den Gebieten der Traumatologie und der Katastrophenmedizin. Seit 1975 bis heute war er bei zahlreichen Katastrophen als Mediziner im Einsatz – u.a. in Nigeria, Kambodscha, Libanon, Armenien, Kongo, Iran, der Türkei, Italien, Haiti, Chile und Pakistan. Er war mehrfach Präsident der Deutschen Gesellschaft für Katastrophenmedizin (DGKM) und ist in zahlreichen anderen Gremien aktiv. Er ist Präsident und einer der Gründungsväter des Deutschen Instituts für Katastrophenmedizin und der Stiftung des Deutschen Instituts für Katastrophenmedizin.

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Tanja Granzow, Ethnologin (M.A.)

Geschäftsführerin der Stiftung des Deutschen Instituts für Katastrophenmedizin, Tübingen
Tanja Granzow (*1983) studierte von 2003-2009 Ethnologie, Geschichte und Politikwissenschaft in Tübingen und Kairo. Ihre fachlichen Schwerpunkte liegen in den Bereichen Flüchtlingsarbeit und Konfliktforschung. Während längerer Auslandsaufenthalte auf den Philippinen und in Ägypten war sie u.a. für Menschenrechts- und Flüchtlingsorganisationen tätig. Im März 2010 war sie eine der Mitgründerinnen der Stiftung des Deutschen Instituts für Katastrophenmedizin. Sie koordiniert die In- und Auslandsprojekte der Stiftung.
Kontakt: tanja.granzow@stiftung-km.de

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Herbert Gräßer, Dipl.-Psych.

Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., Kriseninterventionsteam (KIT), Mitglied im Einsatznachsorgeteam Süd der JUH
Herbert Gräßer (*1944) arbeitete als Psychologe und Lehrer in verschiedenen Berufsfeldern der Schule und der Jugendhilfe mit dem Schwerpunkt Erziehungsberatung, u.a. bei Konzeption und Aufbau des zielgruppenübergereifenden Krisen-und Notfalldienstes der Landeshauptstadt Stuttgart Seit 2007 beteiligt er sich ehrenamtlich in der Krisenintervention und der Einsatznachsorge der Johanniter-Unfallhilfe.
Kontakt: herbert.graesser@gmx.net

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Dr. med. Stefan Gromer

Deutsches Institut für Katastrophenmedizin / Stiftung des Deutschen Instituts für Katastrophenmedizin
Dr. Gromer (*1970) ist Geschäftsführer des Deutschen Instituts für Katastrophenmedizin und ist einer der Gründer des Instituts und der Stiftung. Er leitet die Abteilung für nationale Angelegenheiten und beschäftigt sich vor allem mit der Bewältigung von Großschadenslagen in Deutschland. Gromer hat zunächst die Ausbildung zum Rettungsassistenten absolviert, im Anschluss das Realschullehramtsstudium in Ludwigsburg begonnen (Pädagogik, Technik, Physik, Sport), jedoch bald Humanmedizin in Tübingen studiert. Mittlerweile ist er Facharzt für Anästhesiologie und besitzt die Qualifikation des Leitenden Notarztes.

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Dr. med. Jan Grundgeiger

Deutsches Institut für Katastrophenmedizin / Stiftung des Deutschen Instituts für Katastrophenmedizin
geboren 1977 in Stuttgart, seit 1997 Ausbildung zum Rettungsassistent. Tätigkeit im boden- und luftgebundenen Rettungsdienst im In- und Ausland. Studium der Humanmedizin in Tübingen. Zur Zeit Facharztweiterbildung zum Anästhesisten am Klinikum Reutlingen und Mitarbeit am Deutschen Institut für Katastrophenmedizin und der Stiftung des Deutschen Instituts für Katastrophenmedizin in Tübingen.

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Friederike Hartl, Ethnologin (M.A.)

Ethnologin und Mitarbeiterin bei der Stiftung des Deutschen Instituts für Katastrophenmedizin
Friederike Hartl (*1981) hat sich schon während ihres Studiums in Ethnologie und Politikwissenschaft intensiv mit den Feldern Entwicklungszusammenarbeit und Humanitäre Hilfe befasst. Sie hat u.a. ein längeres Praktikum bei der Heinrich-Böll-Stiftung in Ramallah/Westjordanland absolviert. Friederike Hartl arbeitet freiberuflich für verschiedene Institutionen der politischen und interkulturellen Bildung und ist seit März 2010 als wissenschaftliche Hilfskraft beim Deutschen Institut für Katastrophenmedizin tätig.

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Dr. med. Katja Hilgenstock

Ärzte ohne Grenzen
Jahrgang 1973, geboren im Iran ist teilweise im Ausland aufgewachsen und hat ihr Studium der Humanmedizin unter anderem in Bangladesch, China, Papua Neu-Guinea, Südafrika und der Schweiz absolviert. Nach dem Abschluss ihres Studiums arbeitete sie zunächst in der Herzchirurgie der Universität Ulm als Assistenzärztin. Im Jahr 2004 kam sie zu Ärzte-ohne-Grenzen. Ihr erster Einsatz führte sie nach Uganda, es folgten Einsätze in der Demokratischen Republik Kongo und im Tschad. Frau Hilgenstock hat mehr als zwei Jahre in Einsätzen für Ärzte-ohne-Grenzen gearbeitet und widmet einen Teil ihrer Freizeit der ehrenamtlichen Tätigkeit für diese Organisation. 2006 erhielt sie für ihre Arbeit den Preis “Ärztin des Jahres”. Seit 2006 befindet sie sich in der Weiterbildung zur Unfallchirurgin und Orthopädin und arbeitet zurzeit im Klinikum Heidenheim, Lehrkrankenhaus der Universität Ulm.

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Theresia Hupe, M.Sc.

Institut für Public Health und Pflegeforschung
Theresia Hupe ist Gesundheitswissenschaftlerin (BSc) und hat sich in zusätzlich auf die Belange und Herausforderungen in der internationalen Gesundheit sowie Humanitären Hilfe spezialisiert (MScIH). Die 1974 geborene, ausgebildete Krankenschwester arbeitete über mehrere Jahre mit verschiedenen staatlichen und privaten Hilfsorganisationen in Krisengebieten sowie in nachhaltigen Entwicklungsprojekten (Indien, Brasilien, Angola, Sudan, Madagaskar). Thematisch fokussiert sie sich auf Humanitäre Hilfe, Ernährung in Krisen, adäquate Wissensvermittlung, Interkulturelle Kommunikation, HIV/AIDS Bekämpfung und Evaluation. Im Jahr 2010 war sie an der Universität Bonn Gastdozentin für das Modul „ Evaluierung in der Entwicklungszusammenarbeit und Humanitären Hilfe“. Sie ist aktives Mitglied bei Ärzte ohne Grenzen e. V. und ist 2004 für das Modul „Cross Cultural Commuication“. Derzeit ist sie Forschungsstipendiatin am „Institut für Public Health und Pflegeforschung“ der Universität Bremen.

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Dr. med. Markus A. Küper

Universitätsklinik für Allgemeine, Viszeral- und Transplantationschirurgie Tübingen (AVT-Chirurgie)
Dr. Küper studierte Humanmedizin an der Universität Tübingen. Seit 2003 ist er Assistenzarzt an der Klinik für Allgemeine, Viszeral- und Transplantationschirurgie des Universitätsklinikums Tübingen. Er hat 2005 den Krankenhaus-Katastrophenplan für das Universitätsklinikum Tübingen mit entwickelt und den Evakuierungsplan für die AVT-Chirurgie Tübingen erstellt. Er hat zudem die Qualifikation als Notarzt.

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Dr. med. Matthias Offterdinger

Facharzt für Anästhesie und Innere Medizin, Notfallmedizin
Dr. Matthias Offterdinger (*1972) ist Facharzt in der Abteilung für Anästhesie des Robert-Bosch-Krankenhauses. Dort beschäftigt er sich, außerhalb seiner klinischen Tätigkeit, mit der Entwicklung von Ausbildungskonzepten für die “Erstmaßnahmen am Einsatzort” und die Vorsichtung und Sichtung von Patienten durch ärztliche und nichtärztliche Einsatzkräfte. Außerdem ist er aktives Mitglied einer freiwilligen Feuerwehr (Truppführer, Maschinist für Löschfahrzeuge, Fachberater Seelsorge).
Kontakt: matthias.offterdinger@rbk.de

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Katrin Sandmann

Fernseh-Journalistin
Katrin Sandmann (*1966) arbeitete als Redakteurin, Kriegs- und Krisen Reporterin und Korrespondentin für die Nachrichtenprogramme der ProSiebenSat.1 Media AG und den Nachrichtensender N24. Seit Sommer 2010 leitet sie internationale Dokumentationen bei der Produktionsfirma Kobalt Productions in Berlin.

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Dr. med. Johannes S. Schad

Dr. med. Johannes S. Schad

Deutsches Institut für Katastrophenmedizin
Dr. med. Johannes S. Schad (*1972) aus Stuttgart ist Facharzt für Chirurgie und LNA. Er war u. a. tätig als Einsatzleiter und Chirurg für das DRK-Feldhospital und der Basisgesundheitsstation in Haiti 2010. Als Delegierter des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) aus Genf choachte er anschließend die größte Notaufnahme des Gaza-Streifens im Shifa-Hospital. 2011 war er für das IKRK als Instruktor für Notfall-Medizin in dreiwöchigen Kursen für Ärzte und Pfleger im irakischen Nadjaf und kurdischen Sulymaniah tätig. Dr. Schad arbeitet derzeit wieder als Notarzt für das DIFKM.

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Axel Schmidt, Ethnologe (M.A.)

Ethnologe und Master in Südostasienstudien, Koordinator FAST (First Assistance Samaritan Team), Arbeiter Samariter Bund
Axel Schmidt (*1975) war seit dem Tsunami 2004 für sechs Hilfsorganisationen tätig. Er arbeitete u.a.in Indonesien, Südsudan, Pakistan und Haiti und koordinierte dort Maßnahmen der Not- und Wiederaufbauhilfe. Seit September 2010 koordiniert er FAST, die Schnelleinsatzteams des ASB. Darüber hinaus steht er als FAST Einsatzleiter bereit und führt für die Auslandshilfe des ASB Assessments in humanitären Notsituationen durch.
Kontakt: a.schmidt@asb.de

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Dr. theol. Kurt W. Schmidt

Zentrum für Ethik in der Medizin am Agaplesion Markus Krankenhaus, Frankfurt/M.
Dr. theol. Kurt W. Schmidt (*1959) hat Ev. Theologie und Humanmedizin studiert; Auslandsaufenthalt am Center for Medical Ethics, Texas Medical Center, Houston, Texas, USA; Klinische Seelsorge-Ausbildung; Ausbildung in Notfallseelsorge (Clinical Incident Stress Management/CISM); seit 1996 Leitung des Zentrums für Ethik in der Medizin, Frankfurt/M.; Vorsitzender des Ethik-Komitee der Frankfurter Diakonie-Kliniken; Lehrbeauftragter für Medizinethik. Zu den ethischen Fragen im Katastrophenfall und bei Großschadensfällen hat er verschiedene interdisziplinäre Fortbildungen und Veranstaltungen durchgeführt.
Kontakt: ZEMmarkus@aol.com
www.medizinethik-frankfurt.de

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Dr. rer. nat. Jörg Schmidt

Berufsfeuerwehr Köln
Dr. Schmidt studierte Chemie an der Ruhr-Universität-Bochum und promovierte anschließend in Berlin und Bochum. Als Dozent unterrichtet er an der Fachhochschule Köln Einsatzlehre und Taktik. Seine Schwerpunkte liegen u.a. im Bereich Großschadensereignisse und Einsatzplanung für Großveranstaltungen. Seit 2006 ist er zudem Leiter der Stabsstelle Städtisches Krisenmanagement und Bevölkerungsschutz der Berufsfeuerwehr Köln.

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Prof. Dr. med. Peter Sefrin

agbn – Arbeitsgemeinschaft der in Bayern tätigen Notärzte
geb. 1941 in Heidelberg, Studium und Promotion in Humanmedizin sowie Habilitation für das Fach Anästhesie an der Universität Würzburg, seit 1978 Oberarzt am Institut für Anästhesiologie der Universität Würzburg. Seine Forschungsarbeiten liegen auf dem Gebiet der Notfallmedizin, Geräteausstattung der Präklinik und Versorgung von Notfallpatienten. Seit 1983 ist er u.a. Vorsitzender der “Sektion Rettungswesen und Katastrophenmedizin” der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung der Notfall- und Intensivmedizin (DIVI). Er war mehrfach Präsident der Deutschen Gesellschaft für Katastrophenmedizin (DGKM) und ist in zahlreichen anderen Gremien aktiv.

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Nina Stücke

NOHA Master in International Humanitarian Assistance und M.A. in Politik und Anglistik / Assistentin FAST (First Assistance Samaritan Team), Arbeiter Samariter Bund
Nina Stücke (*1978) arbeitete nach dem Studium für verschiedene Hilfsorganisationen im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit und Humanitären Hilfe. Von 2006-07 absolvierte sie den NOHA Masterstudiengang in Internationaler Humanitärer Hilfe. Seit Mai 2010 ist sie für den ASB tätig und koordiniert die Schnelleinsatzteams FAST.
Kontakt: n.stuecke@asb.de

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Dr. med Andreas Valentiner

Oberfeldarzt Deutsche Bundeswehr
Oberfeldarzt Andreas Valentiner (*1959) ist als derzeit Stabsoffizier im Einsatzführungskommando der Bundeswehr eingesetzt und mit der sanitätsdienstlichen Vorbereitung und Begleitung aller VN und EU Beobachtungs- und Trainingsmissionen mit Beteiligung der Bundeswehr betraut. Nach dem Studium der Humanmedizin in Erlangen und Marburg war er als Truppenarzt, Sanitätsstaffelchef und als Fliegerarzt an verschiedenen Standorten in Deutschland tätig. Seine anschließende Tätigkeit außerhalb des kurativen Bereichs umfassen Verwendungen als Referent im Ministerium und als Medical Operations & Plans Officer in Multinationalen Stäben der NATO, EU und der Vereinten Nationen. Eigene Einsatzerfahrung sammelte Oberfeldarzt Valentiner in Verwendungen auf dem Balkan (Bosnien-Herzegovina/Kosovo/Mazedonien) und mehrfach im Rahmen der VN Mission UNOMIG in Georgien als Senior Medical Officer.
Kontakt: andreasvalentiner@bundeswehr.org

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Dipl.-Ing. (FH) Rainer Wenke

Brandschutz- und Sicherheitsingenieur / Leiter Werkfeuerwehr Robert Bosch GmbH, Reutlingen
Rainer Wenke (*1962) verheiratet, drei Kinder, leitet seit 14 die Jahren hauptberuflich die Werkfeuerwehr der Robert Bosch GmbH in Reutlingen und ist dort zuständig für den Bereich Brandschutz und Gefahrenabwehr, innerbetriebliche Notfallrettung, abwehrender Umweltschutz und Business Continuity Management. Seit 25 Jahre unterstützt er die Feuerwehr im Landkreis Reutlingen als Fachberater für Einsätze mit biologischen , radioaktiven – und chemischen Gefahren und hat sich in dieser Zeit auch intensiv mit dem Thema “Dekontamination” auseinadergesetzt. Herr Wenke ist Sachgebietsleiter Ausbildung im Kreisfeuerwehrverband Reutlingen, Mitglied im Vorstand des Landesfeuerwehrverbandes und 2. Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Werkfeuerwehren Baden-Württemberg e.V.. Seit einigen Jahren wirkt er beim Veranstaltungen zum Thema “Katastrophenmedizin” an der Universität Tübingen (TüKlis) mit.

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