Durchsuche Beiträge in Aktuelles

you-manity Tübingen e.V. hat die „Aktion Kostenlos Helfen!“ von der Stiftung übernommen und sammelt in diesem Rahmen Sachspenden, die über eBay, Quoka.de und auf Flohmärkten verkauft werden. Der Erlös kommt zu 100% satzungsgemäß gemeinnützigen Zwecken zugute – dazu gehören sowohl Projekte aus der Entwicklungszusammenarbeit und humanitären Hilfe als auch verschiedene Weiterbildungsveranstaltungen.

 

you-manity wird zum Verein

Die Tübinger you-manity-Gruppe

Im Juni 2011 hat die Tübinger you-manity Gruppe, eine Initiative der Stiftung des Deutschen Instituts für Katastrophenmedizin, einen eigenständigen Verein gegründet. Dieser ist beim Amtsgericht Tübingen im Vereinsregister eingetragen und wurde zwischenzeitlich durch das Finanzamt Tübingen als gemeinnützig anerkannt.

v.l. Prof. Bernd Domres, Siegfried Rapp, Edith Hellstern, Norbert Moosburger bei der Scheckübergabe

Am 2. Dezember 2011 überreichten uns Norbert Moosbuger, Siegfried Rapp und Edith Hellstern eine Spende in Höhe von 2400 Euro. Die Summe wurde im Rahmen einer Benefizveranstaltung zusammengetragen, die der Pfrondorfer Kulturausschuss im Oktober für die Stiftung ausgerichtet hatte. Wir bedanken uns herzlich für diese großzügige Spende. Dieser Beitrag ermöglicht es uns, durch Lehrprojekte wie beispielsweise der “Sommerakademie für Katastrophenmedizin und humanitäre Hilfe”, kompetente Helfer auszubilden und so Menschen in Not schnell und effektiv zu unterstützen.

Für Einsätze in der humanitären Hilfe müssen Fachkräfte oft in kürzester Zeit vorbereitet werden. Die Anforderungen reichen von fachlicher Qualifikation über Stressbewältigung, interkulturelle Kompetenz, hohe Belastbarkeit bis zum Wissen um Konzepte, Standards und Akteure in der humanitären Hilfe. Meist bleibt kaum Zeit zur Vorbereitung. Um diese Lücke zu schließen, hat die Stiftung des Deutschen Instituts für Katastrophenmedizin Ende Oktober das erste Mal einen Einführungskurs in die humanitäre Hilfe für medizinische Fachkräfte durchgeführt. Ärzte, Krankenschwestern, Hebammen, Medizinstudenten, Physiotherapeuten, insgesamt 21 medizinische Fachkräfte reisten aus verschiedenen Ecken Deutschlands an, um sich ein Wochenende lang der Komplexität und Realität der humanitären Hilfe zu stellen. Die Rückmeldungen waren durchgehend positiv und wir hoffen, bei dem ein oder anderen einen ersten Meilenstein in Richtung humanitäre Hilfe gelegt zu haben.

Der neue Newsletter ist online. Die Themen: Katastrophen passieren, wie war die Sommerakademie 2011, der erste Einführungskurs in die humanitäre Hilfe, Bilanz des Pakistanprojektes, singendes klingendes Pfrondorf und eine große Spende.

Viel Spaß beim Lesen!

 

Prof. Dr. Bernd Domres hat sich heute Vormittag mit einem medizinischen Ersteinsatzteam unserer Partnerorganisation humedica e.V. auf dem Weg in die Osttürkei gemacht, um dort den Betroffenen des Erdbebens vom 23.10.2011 zur Seite zu stehen. Alle Informationen zu diesem Einsatz finden Sie auf der Seite unseres Partners humedica e.V.

Der Kulturausschuss Pfrondorf veranstaltet am Freitag, den 21. Oktober ab 19 Uhr für die Stiftung ein Benefizkonzert in der Schönbuchhalle in Pfrondorf. Es erwartet Sie ein bunter Abend mit viel Musik, Vorträgen, Videos und Bildern.
Sie sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Wir freuen uns auf Sie!

Hier finden Sie mehr Informationen.

Zwei Studenten eilen durch einen engen Kellergang. Vor einigen Stunden ist hier ein Tank explodiert, es gibt Verletzte, vielleicht auch Tote. Wem sofort geholfen wird, wer noch auf Hilfe warten muss, das müssen jetzt die beiden Studenten entscheiden. Sie fühlen sich sicher in ihrer Rolle, denn Sie haben in den letzten Tagen viel über das Verhalten in Katastrophensituationen gelernt. Aber die Explosion nur eine Übung und die Verletzten Schauspieler. Die Sichtung ist ein wichtiger Bestandteil der Sommerakademie Katastrophenmedizin und humanitäre Hilfe – eine Akademiewoche, die die Stiftung zusammen mit der Chirurgie des Universitätsklinikum und der Studentengruppe you-manity bereits im zweiten Jahr in Tübingen erfolgreich durchführte. Schon im Frühjahr waren alle Teilnehmerplätze vergeben und die Warteliste überfüllt, da Katastrophenmedizin kein fester Bestandteil des Medizinstudiumsist, obwohl zahlreiche Studenten großes Interesse an der Thematik zeigen.

Förderpreis für gute ZweckeIm Rahmen der Aktion “Förderpreis für gute Zwecke” 2011, wurde die 2. Tübinger Sommerakademie für Katastrophenmedizin und humanitäre Hilfe ausgezeichnet. “Das Preisgeld ist ein wichtiger Beitrag zur Durchführung unserer Lehrveranstaltung für Medizinstudenten. Leider ist bisher die  Bedeutung der Ausbildung in Katastrophenmedizin und humanitärer Hilfe im Rahmen des Medizinstudiums noch nicht entsprechend wahrgenommen worden”, so Geschäftsführerin Tanja Granzow.  Diese Lücke füllt die Stiftung des Deutschen Instituts für Katastrophenmedzin mit Ihrem Fortbildungsangebot. Die  Sommerakademie kann nur mit Hilfe von Sponsoren durchgeführt werden.

Für Einsätze in der Humanitären Hilfe müssen Fachkräfte oft in kürzester Zeit vorbereitet werden. Die Anforderungen reichen von fachlicher Qualifikation über Stressbewältigung, interkulturelle Kompetenz, hohe Belastbarkeit bis zum Wissen um Konzepte, Standards und Akteure in der Humanitären Hilfe.
Meist bleibt kaum Zeit zur Vorbereitung.

Dieser Kurs soll diese Lücke schließen und interessierten medizinischen Fachkräften eine Einführung in die Komplexität und Realität der humanitären Hilfe vermitteln. Der Einführungskurs stellt keine Qualifikation für eine Ausreise in einen humanitären Einsatz dar.